17 May 2010

I am from Austria

Rainer Nikowitz in seiner Profil-Kolumne über die Wirtschaftskrise, die EU und Asylfragen.
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Nicht einmal im Traum hätte der Franz im Jahr 2010 gedacht, dass sich seine Zukunft so entwickeln würde.
Als die griechische Krise ausbrach, hatte sich der Franz zwar auch über diese arbeitsscheuen Südländer geärgert, die den ganzen Tag Sirtaki tanzten und in Ouzo badeten, bis sie dann mit 48 Jahren und 120 Prozent ihres letzten Gehalts in Pension gingen – und jetzt aus ihm nicht begreiflichen Gründen mit seinem Geld gerettet werden mussten. Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben: Dass Rapid damals gegen die Austria verloren hatte, hatte ihn mehr zerrüttet. Auch als Portugal folgte, war ihm das noch wurscht gewesen. Als sich aber dann wenig später herauskristallisierte, dass die EU Spanien nicht auch noch derheben würde, ging alles wahnsinnig schnell. Zuerst hatte sich der Franz ja sogar noch gefreut, als es hieß, der Euro sei jetzt Geschichte. Er rechnete sowieso immer noch in Schilling und hatte dieses neumoderne Spielgeld nie leiden können.

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9 Jun 2009

Die eindeutigen Gewinner der EU-Wahl

Wenn jemand mit der EU oder der Politik im Generellen so unzufrieden ist, wieso wählt diese/r dann nicht zumindest ungültig? Weil man eh nichts ändern kann? Weil wenn etwas (das Wahlrecht) nichts kostet, es nichts wert ist? Ich verstehs einfach nicht...
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Quelle:  berq'soup.chen
5 Jun 2009

Was die EU in Wien alles mitfinanziert

"Wir liefern jährlich eine Menge Geld in Brüssel ab und profitieren davon aber gar nicht", ist eine Aussage, die man häufig im Zusammenhang mit der EU-Mitgliedschaft Österreichs hört. Das dem nicht so ist, versucht die neu gestartete Webseite http://eu.wien.at der Stadt Wien zu vermitteln. Dort kann man sich über Projekte informieren, die zwischen 2007 bis 2013 mit 25 Mio. EUR aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung unterstützt werden. Mitfinanziert werden dadurch beispielsweise Radwege, Gehsteigs oder Parks. In Anlehnung an die derzeitigen Wahlplakate fordere ich daher: mehr Information statt Agitation! ;-)
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Quelle: derStandard
28 May 2009

Transnationales EU-Presseportal gestartet

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Die EU-Bürger sollen künftig in zehn Sprachen Zugang zu Zeitungen aus verschiedenen Staaten der Europäischen Union haben. Das ist das Ziel des neuen Internet-Portals Presseurop.eu, das EU-Kommissarin Margot Wallström in Brüssel eröffnete.
"Um Informationen über Europa zu finden, steht den europäischen Bürgern kein transnationales Medium zur Verfügung", bedauerte jüngst Marc Leijendekker, Redakteur der Rubrik "Europa" der holländischen Tageszeitung NRC Handelsblad. "Es gibt keine einzige europäische Zeitung, die sowohl von Italienern als auch von Tschechen gelesen wird, keine Website, wo sich sowohl Spanier und Schweden informieren können, keine Fernsehsendung, die um 20 Uhr alle Wohnzimmer Europas erreicht." Diesen Journalistentraum zu realisieren, der, so wie die Redaktion hofft, von zahlreichen Bürgern Europas geteilt wird, ist das Ziel. Das Projekt Presseurop ist auf Initiative der Europäischen Kommission entstanden und wurde vier Magazinen mit Erfahrung im Bereich der internationalen Presserevue anvertraut (Courrier international aus Frankreich, Internazionale aus Italien, Forum aus Polen und Courrier internacional aus Portugal). Presseurop wird in aller Unabhängigkeit von Journalisten aus ganz Europa zusammengestellt. Täglich wählt die Redaktion in der europäischen und weltweiten Presse jene Artikel aus, die einen neuen, originellen Blick auf Europa werfen, und lässt sie in zehn Sprachen übersetzen. Es geht hierbei nicht um Europa als Institution – davon wird bereits recht ausführlich berichtet - sondern darum, wie die Menschen Europa leben und erleben.
Quelle: Futurezone, 26.5.2009
19 May 2009

Online-Demo gegen den CERN-Ausstieg Österreichs

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Wenige Monate vor dem Start des größten Experimentes der Geschichte am Teilchenbeschleuniger LHC des Europäischen Forschungszentrum CERN ließ Wissenschaftsminister Hahn mit der völlig überraschenden Ankündigung aufhorchen, dass Österreich seine 50jährige CERN Mitgliedschaft kündigen wird. Als Grund wurden u.a. die jährlichen Kosten von 16 Millionen Euro angeführt. Nur zum Vergleich: die Absetzbarkeit der Kirchensteuer wurde heuer von 100 auf 200 Euro angehoben und allein dies verursacht Kosten von 30 Mio. Euro jährlich! Über den Fachausschuss Kern- und Teilchenphysik (FAKT) der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft wurde daher eine Plattform ins Leben gerufen, auf der auch mehrere Nobelpreisträger den Ausstieg kritisieren. Außerdem wurde die Petition "SOS/Save Our Science" veröffentlicht,  die 2 Tage später bereits über 11.000 Unterstützer verzeichnen konnte. Da ich auch persönlich diese Entscheidung als großen Fehler betrachte, habe ich beschlossen, eine Online-Demo zu starten. Diese ist unter http://wiki.die-truppe.com/Online-Demo erreichbar und bietet Grafiken zum Einbau in Weblogs/Wikis/Websites, die auf die Online-Petition verlinken. Ein Beispiel ist oben rechts zu sehen. Bitte unterschreibt diese Online-Petition und erzählt euren Freunden davon (twitter, facebook, blogs...). Vielleicht schaffen wir es dadurch, den politischen Druck soweit zu steigern, dass diese Entscheidung noch rückgängig gemacht wird. Update 17.5.2009 Mittlerweile gibt es schon 47 teilnehmende Websites und ingesamt über 10.000 Einblendungen. Die Online-Petition überschreitet demnächst die 30.000er-Grenze - danke an alle, die mitmachen! Update 18.5.2009 - ich kann es kaum glauben, das Ziel wurde erreicht! Danke an alle Unterstützer/innen!

Robert Harm's Posterous

Geeky Developer ;-), beschäftige mich u.a. mit opendata und openGovernment (open3.at), Social Media, mobilen Applikationen, Politik, Journalismus, Augmented-Reality, Wissensmanagement

Mehr über mich auf www.harm.co.at