Sendung ohne Namen - Kopenhagen
Die legendäre "Sendung ohne Namen" feiert 4 Minuten-Comeback mit Werbevideo für Greenpeace zur Klimakonferenz in Kopenhagen: via Twitter / @arminwolf
Die legendäre "Sendung ohne Namen" feiert 4 Minuten-Comeback mit Werbevideo für Greenpeace zur Klimakonferenz in Kopenhagen: via Twitter / @arminwolf
Zur Vorbereitung des G20-Treffens in London treffen sich wichtige Staats- und Regierungschefs der EU im Bundeskanzleramt in Berlin. Begleitet wird das Treffen von 30 Greenpeace-Aktivisten, die sich vor Ort für eine bessere Finanzierung des Klimaschutzes einsetzen. Auf einem mitgebrachten Banner ist zu lesen: "Wäre die Welt eine Bank, hättet Ihr sie längst gerettet!"Quelle: http://www.greenpeace.de
Andy Bichlbaum und Mike Bonanno von "The Yes Men" haben ein ungewöhnliches Hobby: sie geben sich als Führungskräfte von Unternehmen aus, die sie hassen. Mit nichts anderem bewaffnet als mit ihren Anzügen verschaffen sie sich Zutritt zu Geschäftskonferenzen und parodieren ihre Erzfeinde auf extreme Art und Weise. Ihr Ziel ist es, die Zuschauer aufzurütteln und zum Handeln zu bewegen. Im folgenden Interview gibt Andy vor, ein Sprecher des Chemiekonzerns Dow Chemical zu sein. Die BBC fällt auf diese Täuschung herein und sendet das Interview an geschätzte 300 Millionen Zuschauer. Dieses handelt von der http://www.3sat.de/nano/astuecke/73722/index.html" title="Infos zur Bhopal-Katastrophe auf 3sat" target="_blank">Bhopal Katastrophe, dem bisher größten Industrieunfall der Geschichte. Anfang Dezember 1984 entwich im indischen Bhopal aus dem Chemiewerk der Firma Union Carbide, die 2001 mit Dow Chemicals fusionierte, eine tödliche Giftgaswolke. 8.000 Menschen starben bei der Katastrophe, seither weitere 20.000 an den Spätfolgen. Tonnen von giftigem Material lagern heute noch auf dem verlassenen Fabrikgelände und belasten Böden und das Grundwasser. Dow Chemicals hat die Verantwortung dafür seit 20 Jahren bestritten. Andy gibt in dem Interview nun vor, dass der Konzern die volle Verantwortung dafür übernehmen und alles in seiner Macht stehende tun wird, den Opfern dieser Katastrophe zu helfen. Die Folgen dieser Ausstrahlung? Die Menschen weltweit feiern; der Aktienwert von Dow Chemicals sinkt jedoch um 2 Milliarden Dollar! Aus Sicht der betroffenen hätte Dow Chemicals richtig und verantwortlich gehandelt - der Markt entscheidet jedoch anders und macht es in Wirklichkeit dadurch quasi unmöglich, das Richtige zu tun. Auch wenn viele Manager etwas anderes behaupten, folgen sie im Endeffekt nur dem (krankhaften) Diktat des (freien?) Marktes.
Hintergründe hierzu und weitere Aktionen von "The Yes Men" sind in der Dokumentation "The Yes Men Fix the World" zu sehen. Diese Produktion wurde im Rahmen der Berlinale mit dem Publikumspreis bedacht und läuft ab März 2009 in ausgewählten Kinos.
Die Regierung führt eine Prämie für den Kauf neuer Autos ein. Der betont, dass damit jene, die wirklich umweltfreundlich mobil sind, benachteiligt werden. [...] Ich spreche mich für eine Ökoprämie von 100 Euro für den Kauf eines neuen Fahrrades und für Jahreskarten für den Öffentlichen Verkehr aus. Damit wird ein Anreiz für ein umweltfreundliches Mobilitätsverhalten gesetzt. Initiative online unterzeichnenAbgesehen von diesen beiden Vorschlägen gäbe es sicher dutzende Möglichkeiten, diese 45 Millionen Euro besser und nachhaltiger zu investieren. Was meint ihr? foto: dave_7
| pareeerica | Der "ökologischer Fußabdruck", der ausdrückt, wie viel an natürlichen Ressourcen ein Mensch zur Erhaltung seines Lebensstils verbraucht, dürfte ja mittlerweile schon bekannt sein (Jürgen hat in seinem Beitrag Was kostet die Welt auch darüber berichtet). Seit kurzem gibt es nun auch den sogenannten "Wasser-Fußabdruck". |
| Anlässlich der Weltwasserkonferenz in Stockholm hat nämlich der WWF nachgerechnet, wie viel Wasser - auf dem Weg vom Hersteller bis zum Endverbraucher - tatsächlich in die Produktion von Nahrungs- und Konsumgütern fließt. Die Zahlen sind verblüffend und bewegen sich von der Badewannenfüllung für eine Packungs Chips bis zu einem ganzen Swimmingpool für einen Pkw. Den vollständigen Artikel gibt´s auf ORF ON. Die offizielle Seite des "Wasser-Fußabdrucks" ist unter http://www.waterfootprint.org zu finden. | 123_456 |