25 May 2010

The Impossible Hamster

8 Oct 2009

"The Forest" - Kurzfilm von David Scharf

Eine 12jährige stellt sich dem Leben und findet klare Lösungen, oder mit den Worten des Schöpfers David Scharf beschrieben:

Antonia is a 12 year old girl. She often has daydreams, in which she wonders of in to a magical far away forest, were she hides from the problems of the real world. One day, however, her father takes drastic measures and she has to face a decision. Is your inner peace an utopian state until you have finally escaped the grip of the society and its rules? Or is affirmation a faster way to your personal luck? And what are you supposed to do, if you have to answer this question at the age of 12? In the Animated Short "The Forest", the protagonist has to cope with this question and her hostile environment and finds a simple but radical solution.

Offizielle Seite zum Film (via ZIB21)

2 May 2009

Was nichts kostet, ist nichts wert?

Die Washington-Post hat ein interessantes Experiment durchgeführt: der mit dem Grammy-Award ausgezeichnete Violinist Joshua Bell spielte in einer Washingtoner U-Bahnstation als Straßenmusikant verkleidet 6 Werke von Johann Sebastian Bach. Diese Werke konnte man wenige Tage zuvor auch während einem seiner Konzertes im Boston Theatre für einen durchschnittlichen Kartenpreis von 100 Dollar hören. Die zentrale Frage dieses Experiments war: inwieweit nehmen die Passanten in einer ungewohnten Umgebung Talent war und schätzen dieses auch? Das Straßenkonzert begann an einem Freitag zur Stoßzeit um 7:51 Uhr; hunderte Menschen strömten während dieser Zeit an ihm vorbei. Es dauerte 3 Minuten, bis der erste Passant für einen Moment stehenblieb, um dann aber doch weiter zu eilen. Ein 3jähriger Junge war der erste aufmerksamse Zuhörer, der jedoch rasch von seiner Mutter zum Weitergehen aufgefordert wurde. Die Bilanz nach 45 Minuten: 6 Passanten blieben stehen und horchten eine Weile zu, 20 gaben ein Trinkgeld und gingen aber gleich weiter. In Summe hatte Joshua Bell 32 Dollar verdient. Ein ernüchterndes Ergebnis finde ich. Wenn man keine Zeit hat, um zu bemerken, wie einer der besten Violinisten klassische Meisterwerke zum Besten gibt, wie viele Dinge mögen einem dann noch entgehen, die einem gar nicht bewusst sind? Nachtrag: wahrscheinlich wär ich auch nicht stehen geblieben...das gibt mir zu denken ;-)

6 Apr 2009

Arbeit 2.0

Ein Kommentar, der sich dazu bei YouTube findet: “Scheiße! Das ist wie ein Blick in den Spiegel seit Anfang diesen Jahres arbeite ich für so ein Network-Marketing-Unternehmen. [...] Das macht mich so schön flexibel, dass sich mein ganzes Leben umgekrempelt hat. Statt zu flirten, sponsore ich. Mein Geburtstag wird zur Betriebsfeier. Jede Verabredung ist ein Meeting. Meine Freunde werden Kunden oder müssen wegrationalisiert werden…”

Reposted from http://politik.netzkompetenz.at

10 Oct 2008

Zeit des Umbruchs?

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Ich bin echt gespannt, wie lange der Einbruch an den Börsen noch so weitergeht. Glücklich kann sich derzeit noch schätzen, wer in den letzten Jahren den Verlockungen von hohen Aktiengewinnen nicht nachgegeben hat und auf traditionelle Anlageformen gesetzt hat. Trotzdem wird diese Krise an keinem von uns spurlos vorüber gehen - sei es nun durch Rückgänge im Wirtschaftswachstum oder durch Unternehmensberater" mit seinen Gedanken zur Finanzkrise: (fett = Hervorhebungen von mir)
Ich habe allerdings eine Hoffnung. Die Finanzkrise wird Tabus niederreißen, wie einst die Menschen die Mauer niedergerissen haben. Man wird sich Gedanken über neue Gesellschaftsmodelle machen müssen; bereits heute kann man zumindest darüber reden, Banken zu verstaatlichen; morgen vielleicht darüber, es mit natürlichen Monopolen auch zu tun. Das Pendel wird zurückschwingen - und die Menschen werden wieder frei diskutieren und über wirkliche Alternativen reden und nicht darüber, ob die Lohnnebenkosten um 0,5% sinken, die Mehrwertsteuer um 3% steigen, und die Rentenformel um den Faktor xyz erweitert werden soll. Es wird das Ende der Entpolitisierung der Gesellschaft sein. Sie weiß es nur noch nicht. Und bei dem Gedanken kann ich nun mit einem Lächeln ins Bett gehen.
Wie beurteilt ihr die aktuelle Lage? Weltuntergang oder alles halb so schlimm?

Robert Harm's Posterous

Geeky Developer ;-), beschäftige mich u.a. mit opendata und openGovernment (open3.at), Social Media, mobilen Applikationen, Politik, Journalismus, Augmented-Reality, Wissensmanagement

Mehr über mich auf www.harm.co.at